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Ziel des Werbefiguren-Museums ist es, ein Stück deutscher  Alltagskultur sowie deutsche Kulturgeschichte zu erhalten. Werbefiguren sind immer noch ein weisser Fleck auf der Landkarte der Design-Geschichte. Lange wurde ihre Eigenständigkeit innerhalb der Markenemblematik unterschätzt. 

 

Markenzeichen und Warenzeichen sind klar definierte Begriffe. Der Versuch der Definition der Werbefigur führt schnell zu Problemen. Die Abgrenzung von Markenzeichen gegenüber Werbefiguren gestaltet sich schwierig, da die Werbefigur gegenüber dem Markenzeichen immer mehr an Eigenständigkeit gewonnen hat. Ursprünglich als Begleiter der Marke entworfen, führen die Werbefiguren inzwischen ein Eigenleben. Die „gute“ Werbefigur vermittelt – teilweise nur über optische Wiedererkennung - dem Betrachter sowohl Marke als auch Produkt und Slogan. Die Werbefigur hat ihr Eigenleben entwickelt.

 

Die Sammlung des Werbefiguren-Museums beschränkt sich auf klassische, dreidimensionale Werbefiguren (Good-Will-Figuren), Werbebeigaben, Pro- duktbeigaben und Werbeanhänger. Verkaufsfiguren werden nur dann in die Sammlung aufgenommen, wenn das Format es zulässt. Es werden aus- schliesslich Figuren gesammelt, d. h. ein figürliches Äusseres muss - auch bei Abbildungen aus dem gegenständlichen Bereich - vorhanden sein (Augen, Mund, Gesicht, Extremitäten). Und – wie es der Name schon sagt – müssen es Figuren sein die werben. Was wirbt, ohne Figur zu sein, oder Figuren die nicht werben, sind in dieser Sammlung fehl am Platz. 

 

Zur Unterscheidung der verschiedenen Werbefiguren habe ich folgende Definition vorgenommen:

 

Verkaufsfiguren

Der Einsatz erfolgte vor, oder in dem Geschäft, das mit der Werbefigur werben wollte. Die Figuren waren grossformatig um aufzufallen, um Aufsehen zu erregen. Da die Figuren ausschliesslich für den Handel bestimmt waren, gab es entsprechend geringe Auflagen.

 

Werbeanhänger / Produktbeigaben

Hierbei handelt es sich um am Produkt (zum Beispiel durch eine Kordel befestigte) Werbeanhänger. Die Figuren waren kostenlos, klein und einfach gearbeitet. Meist handelte es sich um einfarbige Werbefiguren aus Kunststoff, die alkoholischen Getränken beigefügt wurden. Die Auflagen waren sehr hoch, aber trotzt dieser hoher Auflage, sind die Figuren derzeit schwer beschaffbar. Die Seltenheit der Werbefiguren “Winzlinge” drückt sich auch in den aktuell gezahlten Preise nieder. 

 

Werbebeigaben

Ähnlich den Werbeanhängern, wurden die Werbebeigaben den Produkten gratis beigefügt. Es handelt sich um kleinformatige Figuren bis ca. 4cm. Vorläufer der Werbebeigaben sind die sogenannten Margarine-Figuren, die aber auch anderen Produten, z. Bsp. Tabak und Haferflocken, beilagen. Beispiele hierfür sind: Haribo, Eismann, Bahlsen, Erdal, McDonalds.

 

Werbefiguren (Good-Will-Figuren)

Die Good-Will-Figuren, oft Schlüsselanhänger - seltener Spardosen / Spar- büchsen, Anspitzer etc. - wurden beim Verkauf von Produkten kostenlos, oder gegen eine geringe Schutzgebühr, abgegeben.

 

 

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